Eigentlich ist es ja auch egal, ob man Kühe isst oder Katzen. Kleine Kälber sind auch niedlich und Kühe schreien auch, wenn sie getötet werden sollen und die Kuh-Mamas sind verzweifelt, wenn man ihnen ihre Babys wegnimmt. Darum bin ich Vegetarier, aber egal, hier das habe ich in den Yahoo-News gelesen:
Tierschützer retten in China 300 Katzen vor dem Kochtopf Montag, 29. Juni, 11:20 Uhr
Drucken Tierschützer haben in China 300 Katzen vor dem Kochtopf gerettet. Nach einem Tipp von einem Katzenliebhaber entdeckten die Aktivisten 22 Bambuskäfige voller Tiere bei einem Händler in Shanghai, wie der Tierschützer Lai Xiaoyu mitteilte. Von dort aus sollten die gestohlenen Katzen seinen Angaben zufolge an Restaurants in der Provinz Guangdong im Süden des Landes geliefert werden.
Die Tierschützer informierten die Besitzer der Tiere über das Internet von der Befreiungsaktion. Mehr als 50 Katzenbesitzer hätten ihre Lieblinge abgeholt, sagte der 34-Jährige. Drei Katzen seien jedoch verendet, mehrere weitere hätten in den engen Käfigen Knochenbrüche erlitten. Der Katzenhändler wurde nach einem Bericht der Zeitung "Shanghai Daily" von der Polizei festgenommen, nach wenigen Stunden aber ohne Anklage wieder freigelassen. Es sei in China nicht verboten, Katzen zu essen, sagte ein Polizeibeamter der Zeitung. Die Vierbeiner seien keine geschützten Tiere. Wie die Zeitung weiter berichtete, soll der Händler die Katzen von Tierfängern bekommen haben, die nachts in Wohngebieten auf die Jagd gehen.
Vor allem im Süden Chinas wird traditionell Katzenfleisch gegessen. Wie der Tierschützer sagte, sollte aus den Katzen eine Suppe aus Katzen- und Schlangenfleisch zubereitet werden - eine beliebte lokale Spezialität, die unter dem Namen "Tiger gegen Drache" auf der Speisekarte steht. Die Tierhändler bekommen von den Restaurants demnach rund 50 Yuan (5,20 Euro) für eine Katze.